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Vorteile des Grünen Güggels

aus der Kirchgemeinde:

zur Verfügung gestellt von:

Dürnten

Andreas Maurer

Ende Januar 2026 konnte ich die Debatte über den Klimaschutz in der Synodesitzung mitverfolgen. Einige der Argumente gegen die «Schöpfungsinitiative» (Umweltmanagementsystem - Grüner Güggel) haben mich traurig gemacht, denn ich finde, dass sie falsch sind. Es scheint mir so, als ob jemand sagt: «Ich will keinen Hamster in meinem Haus, weil der Hamster Stacheln hat». Ich habe schon mit einigen Personen aus verschiedenen Kirchgemeinden über dieses Thema gesprochen und entdecke immer wieder, dass falsche Annahmen und Vorurteile vorherrschen und deshalb der GG abgelehnt wird.


In der reformierten Kirche Dürnten haben wir ab August 2024 das Umweltmanagementsystem  «Grüner Güggel» eingeführt und im September 2025 eine erfolgreiche Erstvalidierung durchgeführt. Der Pfarrer hat mir anfänglich eine Liste von Leuten in unserer Gemeinde gegeben, die er denkt, dass sie ein Herz für die Umwelt haben. Eine Person, die ich kontaktierte, sagte mir: «Ich habe zwar nicht viel am Hut mit der Kirche, aber wenn ihr da aktiv werdet, komme ich gerne und mache mit!» In der Folge konnten wir ein gutes Umweltteam aus motivierten Leuten zusammenstellen. Die zusätzliche Unterstützung durch die Fachleute bei der Landeskirche und oeku war und ist auch für die Zukunft für uns sehr hilfreich.


Im Weiteren sehe ich folgende Vorteile:

  1. Das ganze Projekt ist für uns kein Zwang, sondern im Gegenteil bietet es viele Vorteile – die erstellten Dokumente bezüglich der 10 Schritte können laufend aktualisiert werden und sind eine gute Hilfe, um den Zusammenhang zu ersehen, und auch eine wertvolle Ressource für zukünftige Personen in den Kirchenpflegen und Angestellten.

  2. Weiterhin sind wir als Kirchgemeinde frei, welche Projekte wir umsetzen wollen – die Landeskirche schreibt uns nicht vor, sondern hilft uns!

  3. Wir haben die Unterstützung durch die Fachleute der Landeskirche und von der oeku.

  4. Das Projekt fördert auch die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, weil wir die gleichen Dokumente erstellt haben und so eine gute Grundlage geschaffen haben.

  5. Durch den GG wird die ganze Sachlage offengelegt – denn wir haben nichts zu verbergen und wollen, wo immer möglich, Energie sparen und in der Biodiversität neue Wege suchen.

  6. Auch finanziell haben wir keinen Nachteil – im Gegenteil: Wir haben von der LK einen Personalkostenbeitrag erhalten sowie einen Bonus von CHF 2500.-

  7. Der GG ist eines der vielen Projekte, um Gemeindewachstum zu fördern – so können wir neue Leute mit dem Erhalt der Schöpfung, wie in der Bibel verankert, erreichen. Schöpfungs-verantwortung ist Teil unseres Glaubens- und Kirchenauftrags. Somit ist dies auch ein Gefäss, um auf die biblische Heilsbotschaft hinzuweisen.

  8. Es fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der politischen Gemeinde.

  9. In den Regionalzeitungen können wir als Kirchgemeinde von den Aktivitäten vom GG berichten – dies nach dem Motto: «Tue Gutes und sprich darüber».


Karte des Kanton Zürichs. Die Gemeinde Dürnten ist grün.

Kontakt

Initiativkomitee "Für eine klimaverantwortliche Kirche"

Wiedingstrasse 3
8055 Zürich

schoepfungsinitiative@gmail.com

Kontoverbindung für finanzielle Unterstützung der Kampagne

IBAN CH65 0900 0000 8954 5825 9
Stadtkloster Zürich, 8055 Zürich

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